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Routing Security Gateway 1 (SG001)
Um
zwei Subnetzwerke mit den IP-Nummern 10.A.B.C und 10.X.Y.Z untereinander
über das Internet zu verbinden, bedarf es eines IP-Tunnels. Wir möchten
explizit
darauf hinweisen, dass der IP-Tunnel noch nichts mit IPSec zu tun hat. Wenn
Pakete mit der Sender- oder Absender-IP 10.X.Y.Z gesendet werden, werden
diese nie am Ziel ankommen! Der erste Router, der diese 10-er IP-Nummern sieht
verwirft diese sofort.
Um nun doch zwei Subnetzwerke zu verbinden, bedarf es wie schon erwähnt,
eines IP-Tunnels. Die Server am Anfang des Tunnels machen nichts anderes,
als den "verbotenen" IP-Paketen einen zusätzlichen Header hinzuzufügen.
Somit bleiben den Routern, die auf dem Netz unerwünschten IP-Nummern
verborgen und die Pakete werden nicht verworfen. Der Server am Ende des Tunnels
entfernt diesen zusätzlichen Header wieder. Das Paket ist wieder im Originalzustand.
Die Konfiguration des Routing wird in folgende Kategorien unterteilt:
Start:
Um die notwendigen Manipulationen
an der Routingtabelle vorzunehmen, bedarf es
des Programmes "Routing and Remote Access",
welches standardmässig bei Windows
dabei ist.
Dieses Programm können Sie folgendermassen starten: MENU "Start",
"Administrative Tools", "Routing
and Remote Access".
Routing
Interfaces:
Beim Punkt Routing
Interfaces, müssen
wir zuerst ein neues Interface hinzufügen.
Markieren Sie "Routing
Interfaces" in der linken Fensterhälfte.

Klicken Sie auf "Action",
"New IP Tunnel".

Nun können Sie
den neuen Tunnel benennen. Klicken Sie auf "OK"
um zu beenden.

Das neu hinzugefügte
Interface "Tunnel" ist nun zu sehen

General
Routing:
Unter
diesem Punkt muss der IP-Tunnel konfiguriert werden.
Markieren Sie den Unterpunkt
"General", bei IP-Routing.

Klicken Sie auf
"Action", "New
Interface".

Folgendes PopUp Fenster
erscheint.
Markieren Sie "Tunnel" und klicken Sie
"OK".

Im Fenster Tunnel Properties
müsen Sie unter "Local address"
und "Remote address"
die IP der Tunnel Ein- und Ausgänge eingeben. Drücken Sie "OK"
zum Beenden.

Nun
ist das neue Interface Tunnel hinzugefügt.

Static
Routes:
Nun müssen
wir unserem Server sagen, was er mit den einzelnen Paketen machen
soll und wohin sie geschickt werden müssen.
Markieren Sie den Unterpunkt
"Static Routes" bei IP-Routing.

Klicken Sie auf "Action",
"New Static Route".

Nun definieren wir
den Default Gateway. Bei Maschinen mit zwei Ethernetkarten
empfiehlt sich das, weil es sonst passieren kann, dass der Gateway der zweiten
Karte
als default angenommen wird.
Füllen Sie das
PopUp-Fenster gemäss unterstehendem Bild aus:

Nun ergänzen wir
die Routingtabelle so, dass der Server das Subnetz 10.0.1.X kennt.
Klicken Sie auf "Action",
"New Static Route".
Füllen
Sie das PopUp-Fenster gemäss unterstehendem Bild aus:

Nun folgt der Clou
mit dem IP-Tunnel. Wir routen alle Pakete mit der Adresse
10.0.2.X durch den IP-Tunnel zum Server SG002.
Klicken Sie auf "Action",
"New Static Route".
Füllen
Sie das PopUp-Fenster gemäss unterstehendem Bild aus:

Nun sind alle Static
Routes, die wir für unser Testnetzwerk brauchen, definiert.
Es sollte nun folgendermassen aussehen:

Network
Adress Translation (NAT):
Der Server SG1 ist
der Gateway für das 10.0.1.X Subnetz. Wenn nun ein Client des
SG1 auf das Internet zugreifen möchte, ist dies nur mit Hilfe der NAT
möglich.
Wie oben schon erwähnt, ist es einem PC mit einer 10-er IP nicht möglich,
in das
Internet zu gelangen. Die Router verwerfen seine Pakete sofort. Nun ist uns
mit
NAT ein Werkzeug gegeben, welches dieses Problem umschiffen kann.
Auf dem Server werden TCP und UDP Pakete umgewandelt, damit die 10-er Adresse
nicht mehr sichtbar sind.
Die Clients können nach dieser Konfiguration auf das Internet, ohne dass
sie durch
ihre 10-er Adresse benachteiligt wären.
Markieren Sie den Unterpunkt
"Network Adress Translation (NAT)",
bei IP-Routing.

Klicken Sie auf "Action",
"New Interface".

Markieren Sie im PopUp-Fenster
"Local Area Connection".
Drücken Sie anschliessend "OK".

Markieren Sie den Punkt
"Private interface connected to private network".
Drücken Sie anschliessend "OK".

Klicken Sie erneut
auf "Action", "New
Interface".
Im neu erschienenen PopUp-Fenster markieren Sie "Local
Area Connection 2".
Drücken Sie anschliessend "OK".

Markieren Sie die Punkte
"Public interface to the Internet" und
"Translate TCP/UDP headers (recommended)". Drücken Sie
anschliessend "OK".

Nun sind zwei neue
Interfaces bei NAT hinzugefügt worden.

Nun kennt der
Server das Subnetz, der Internet Gateway ist definiert,
die Clients können auf das Internet zugreifen und das 10.0.1.X Subnetz
kennt das 10.0.2.Y Subnetz.
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